Don’t hide your pride!

Unter diesem Motto stand der #1 CSD in Heide. Am 20.07.2019 demonstrierten sie für Toleranz und Akzeptanz, egal ob schwul, bi, trans*, Pan, hetero und all der anderen Vielfalt, welche unsere Gesellschaft zu bieten hat.

Für eine offene, bunte, gerechte, vielfältige Gesellschaft, so die Veranstalter. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung wurde vom Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat übernommen der sich auch die gesamte Veranstltung ansah und mit den Teilnehmerns in Gespräch kam.

Der 1ste CSD an der Westküste ist Teil der “Pride-Week” zum 50 jährigem Jubiläum des Protestes in New York im Stonewall. Es finden sich auf der Internetseite des Veranstalters klare Forderungen zu lange notwendigen Gesetzesänderungen. Leider stellt eben der Gesetzgeber immer noch vielen Paaren oft ein Bein, beginnend mit Bürokratie bis zu Auffassungen aus dem 18. Jahrhundert sahen die Gesetze bis heute eben diese Lebensart niemals vor.

Die Aufstände in New York zogen sich über mehrere Tage hin und gingen in erster Linie gegen Polizeiwillkür und Gewalt gegen Anderslebende. Davon war in Heide keine Spur, so war die Polizei Schleswig-Holstein mit einem Regenbogen-Streifenwagen und einem Stand für die LBIGQ toll vertreten. LBGIGQ steht für Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter sowie Queer und bezeichnet nicht-heterosexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.

Trotz schlechter Wettervorhersage strömten an diesem Samstag weit mehr Menschen in die Kreisstadt zum Protestmarsch, als zur Premiere erwartet wurden. Die Freude über die tolle Beteiligung war den Veranstaltern am Kopf des Zuges auch deutlich anzusehen. Der Himmel meinte es gut, und bis auf einen Starkregen und nach dem Umzug wurde das volle Programm am größten Marktplatz Deutschlands durchgezogen.

Der CSD als Teil der Pride Week, startete bereits am 15. Juli mit dem Rainbow Cinema. Am 20. Juli begann der bunte Tag um 12 Uhr mit dem Staßenfest, um 12:30 Uhr begann die Demonstration durch die Heider Innenstadt und ab 15 Uhr begann das Bühnenprogramm.

Beginnend mit “Rules of this Game” , “Pay Pandora”, und “Norwood / USA” ging es dann in die Nacht in den Clubs und der “Reizbar” im Schumacherort zur Sache.

Dass jeder* so sein und leben kann, wie er ist! Denn Mensch ist Mensch!

Berichterstattung / PhotoCredits: Dirk Jacobs