METHODS OF MASSACRE spielen Deathcore Metal und kommen aus Flensburg. Zum zweiten Mal durften sie auf die Junge Bühne zur Kieler Woche. Da die Festwoche ja nicht so stattfindet, wie gewohnt, fanden sich die fünf Norddeutschen statt im Ratsdienergarten plötzlich im großen Amphitheater auf der Krusenkoppel wieder. Der Vorfreude von 268 gebuchten (kostenlosen) Tickets wich schnell die Erkenntnis, dass sich nur circa 60 Metalheads am Sonntagnachmittag im großen Rund wiederfanden. Und das, obwohl sie mit rund 600 Stimmen im Online-Voting die meisten Stimmen aller Kategorien geholt hatten. Bereits 2011 brachte die Band ihr Debüt “Perverted To Perfection” auf den Markt. 2014 folgte dann die CD “Retaliation”. Derzeit arbeiten sie an ihrem dritten Werk.

Wie üblich auf der Jungen Bühne blieb das Festgelände alkoholfrei. Einige sorgten zwar mit eigenen Dosen für das notwendige Getränk, andere standen mit Cola und O-Saft da. Mit neuem Schlagzeuger, der sich anfangs noch sichtlich unwohl fühlte, durften die Flensburger einen 60 Minuten-Slot füllen. Wie eine erfahrene Band legten die fünf Musiker nach einem Intro los. Mit dem Rücken zum Publikum stehend, steigerte sich die Erwartung. Mit einigen neuen Titeln eröffnete man den Gig. Ab Halbzeit folgten dann die Titel der letzten CD “Retaliation”. Obwohl ihre Freunde und Fans nach Zugaben riefen, war nach 47 Minuten die Show zu Ende. Mehr hatten die Fünf derzeit leider nicht im Repertoire. Statt den einen oder anderen gewünschten Song noch einmal zu spielen, füllten sie den Slot nicht vollständig aus.

Da aufgrund der nachfolgenden Veranstaltung alle das Gelände zügig verlassen müssen, leerte sich das weite Areal sehr schnell. Ein kleiner Merch-Stand war umlagert. Leider konnte hier nur ein kleines Programm angeboten werden, so z.B. ein paar Shirts, Buttons … aber keine CDs.

Fazit: Schade, da war heute von allen Seiten wirklich mehr drin.

Setlist: Intro / The Witness / Deus Vult / The Raid / Ekleipsis / Antivalenz / The Witch / Quad Damage / Wiedergänger / Facehugger Survivor / Revenge Is A Dish Best Served Naked / Hacksawcism

Berichterstattung / PhotoCredits: Norbert Czybulka