Wenn Kari Rueslatten sich mit dem Songwriting des ersten Ulver Albums „Bergtatt“ vereinen würde, hätte man ansatzweise eine Vorstellung von MYRKUR. So würde die musikalische Kurzbeschreibung lauten, um sich ein grobes Bild zu machen. Allerdings steckt hinter dem Phänomen einiges mehr. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung und Diskographie einer Walküre, die sich in der (Black-)Metal Szene behauptet hat.

Hinter dem Namen MYRKUR verbirgt sich die dänische Künstlerin Amalie Bruun, die eine klassische Ausbildung hat. Sie vermischt Neo-Folk-Klänge mit der harschen Atmosphäre des Black Metal, wobei gerade die Symbiose aus der Masse hervorsticht. Im Gegensatz zu Female Fronted Bands setzt Amalie nicht auf Sex Appeal, sondern lässt die Musik für sich sprechen.

 


MYRKUR (EP)

Die EP „Myrkur“ erblickt 2014 das Licht der Welt und klingt wie ein rohes, blutiges Stück Fleisch, das gelegentlich von einer charismatischen Frauenstimme durchbrochen wird. In Sachen Songwriting setzt man auf Bands wie Agalloch oder frühe Alcest, ohne jedoch an die Klasse ran zu kommen. Viele Elemente lassen hier aufhorchen, aber das große Ganze ist irgendwie nicht Fisch oder Fleisch. Die Gitarren klingen zum Glück nicht ganz so beschissen wie auf Ulvers „Nattens Madrigal“, orientieren sich aber in die Richtung um eine Härte zu produzieren, welche der Scheibe mehr schadet als nützt. Es wurden satte 7 Songs auf 24 Minuten verteilt, die in ihren melodischen Momenten sehr glänzen und gleichzeitig im Dreck erstickt werden. Man will die Scheibe lieben, wird aber immer wieder durch langatmige oder belanglose Passagen ausgebremst, so dass es eine Mischung aus Rohrkrepierer und mutigem Erstling ist.

Liest sich jetzt doch eigentlich recht übel und so klingt auch das erste Lebenszeichen (abgesehen von der Demo „Skaði“, dessen Sound komplett im Staubsauger produziert wurde). Eigentlich schon ein KO Kriterium, wenn zwischen den Zeilen nicht so viel Potential atmen würde, das bereits andeutet, was noch kommen soll. Es soll nicht all zu viel Zeit vergehen, ehe sich Amalie mit Garm von Ulver zusammentut, um ihn als Helfer und Produzenten für das neue Album zu gewinnen.


M

Gänzlich unvorbereitet stolpere ich über den VIDEOCLIP von Ònde Born`, dessen Gitarren ihren Weg von Ulvers „Bergtatt“ in ein neues Jahrtausend gefunden hatten und mit einer charismatischen Frauenstimme gesegnet wurde. Also blind das Album gekauft und auf eine Neuinterpretation des Klassikers gehofft. Was ich zu hören bekomme, stößt mich vor den Kopf, überrascht gleichzeitig und lässt mich an mehreren Stellen des Albums ehrfurchtsvoll staunen. Als Einstig schweben die Gesangslinien von `Skøgen Skulle Dø’ durch die Boxen und offenbaren eine schwarzmetallische Doom-Messe, in denen sich der Frauengesang mit dezentem Gekeife abwechselt. `Hævnen’ startet mit dem mir am meisten verhassten Staubsaugersound, den mir bereits Ulvers „Nattens Madrigal“ madig gemacht hatte. Das Schlagzeug wummert uninspiriert vorwärts, während am Mikro gekeift wird, also schnell zum nächsten Song … Moment mal, was ist das? Aus dem Nichts schlägt mir eine epische Gitarrenmelodie direkt ins Gesicht und wird von einem Frauengesang getragen, der Gänsehaut schenkt. Ist das noch derselbe Song? Ja, ist er und nach einem ergreifenden Moment geht es wieder zurück in den Dreck, in dem sich MYRKUR weiter durch das Black Metal Gefilde pflügen. Das Intermezzo `Vølvens Spådom’ muss sich vor den Demoaufnahmen einer gewissen Kari Rueslåtten nicht verstecken, ehe ‘Jeg Er Guden, I Er Tjenerne’ grimmig einmarschiert. Einmal Piano und klarer Gesang (‘Nordlys’), ehe mein einziger Tiefpunkt auf der Scheibe ‘Mordet’ noch einmal die Schwächen der EP mit belanglosen Klangcollagen auf den Tisch packt. Ein rotziger Sound verschnürt das an sich anmutige ‘Dybt I Skoven’, und schafft dabei eine schöne Symbiose aus Untergrundatmosphäre und einem Hoffnungsschimmer. `Skaði’ rotzt seinen Kniefall vor Darkthrone und Burzum runter, ehe die versöhnlichen Pianoklänge von ‘Norn’ das Album abschließen. Wow, was für ein Trip! Nochmal alles in einem Rutsch, oder doch lieber einzelne Songs hören? Egal, beides funktioniert definitiv sehr gut.

Von diesem Zeitpunkt an, verändert sich einiges im Leben von Amalie; das Album begeistert und spaltet gleichermaßen die Gemüter der (Black-)Metal Szene. Einige empfinden das Album als einzigartiges Kunstwerk oder frischen Wind, während andere einen Verrat bzw. eine Schändung des kompromisslosen Black Metal Urgedanken sehen. Zusätzlich kommt eine Auftritt auf dem Wacken Open Air 2016, der ihr von diversen Hatern auch noch den Ruf des geldgeilen Kommerz einbringt, aber zu dem Thema später mehr.


MAUSOLEUM (EP)

Einmal seine eigene Musik neu interpretieren ist nicht gerade eine neue Idee. Sie allerdings komplett live in einem Mausoleum und mit einem Mädchenchor aufzunehmen und dabei lediglich Piano und Gitarre als Unterstützung zu haben ist schon sehr mutig. Die Atmosphäre pendelt irgendwo zwischen Soundtrack, Kirchengesang und Ulvers „Kveldssanger“, ohne dabei an mystischem Charakter zu verlieren. Die ohnehin bereits ruhigen Stücke wie ‘Vølvens Spådom’ oder ‘Jeg Er Guden, I Er Tjenerne’ feiern hier sowieso ein Heimspiel, während ‘Onde Børn’ eine sehr interessante Version ist und das Original in einem abwechslungsreichen Licht erstrahlen lässt. Die EP in einem Rutsch durch zu hören, mag einigen anstrengend erscheinen, weil die konstant ruhige und sakrale Atmosphäre etwas ist, auf die man sich einlassen muss. Auf der anderen Seite wird man nicht nur mit sehr atmosphärischen Eigeninterpretationen, sondern auch noch mit einem sehr guten Bathory Cover von ‘Song To Hall Up High’ belohnt.

Amalie wird vom Erfolg und den Reaktionen von „M“ überrollt, hält sich aber dennoch gut im Sattel. Kommentare von Hatern und Todesdrohungen an sie und ihre Familie und Freunden gehen jedoch nicht spurlos an ihr vorüber, sondern bescheren ihr schlaflose Nächte und Albträume. Eine Lebenslage, die ihr beim Songwriting dennoch in die Karte spielt, denn der Stoff für „Mareridt“ (zu Deutsch: „Albtraum“) geht den Entwicklungsschritt für MYRKUR konsequent weiter.


MARERIDT

Eröffnet wird das Album vom Titeltrack, der ausschließlich von Soundcollagen und der charismatischen Stimme getragen wird. Die Ruhe vor dem Sturm stimmt gut ein, ehe ‘Måneblôt’ aggressiv aus den Boxen über den Hörer hinweg rast. Der Sturm beherbergt eine reifere Version von Darkthrone und Ulver und irgendwie schafft es Amalie die Symbiose aus ruhigem Klargesang und angepissten Screamvocals unter einen Hut zu bringen. Auch die ruhigen Einbrüche mit traditionellen Instrumenten funktioniert hier gut und lässt den Hass noch besser zur Geltung kommen. ‘The Serpent’ kriecht verschwörerisch aus den Boxen, schlängelt sich um die Hirnrinde und versucht den Hörer zu hypnotisieren. Funktioniert bei mir nur teilweise, weil es für mich zu sehr aus dem Rahmen fällt und daher ein Opfer der Skip-Taste wird. ‘Crown’ wiederum hätte es problemlos auf das „Mausoleum“ Album geschafft und versprüht den gleichen intimen Charme, ohne an Gänsehaut zu sparen. ‘Elleskud’` ist ein weiterer Kniefall vor dem Black Metal, wird aber im langsamen Tempo zelebriert. Die Gitarrenriffs fegen klirrende Kälte ins Gesicht, während Amalie’s Stimme konstant im cleanen Bereich bleibt. Eines meiner persönlichen Highlights wird mir mit ‘De Tre Piker’ serviert; ich kann einfach nicht anders, als mich über die atmosphärischen Synthesizer, schamanistischen Klänge und diese Stimme zu freuen. Mit ‘Funeral’ geht es dann erneut in den Abgrund des Albtraums, wobei Amalie Unterstützung am Mikro von Chelsea Wolfe bekommt. Diese doppelläufige Frauenpower zahlt sich aus und webt eine nebeldicke Atmosphäre. Über ‘Ulvinde’ nicht zu schwärmen fällt mir schwer; klirrende Gitarren, eine furztrockene Double Bass und dabei eine extrem verhallte Stimme, lässt zwar 90er Jahre Black Metal Feeling aufkommen, aber dennoch schreitet der Song gleichermaßen erhaben durch die Gehirnwinde und hinterlässt eine Gänsehaut. Mit kindlicher Neugier entdecke ich die sanften Akustikgitarren von ‘Gladiatrix’, ehe der Song an Fahrt aufnimmt und mich auch nicht mehr aus seinen Fängen lässt. Das Akustikstück ‘Kaettere’ könnte problemlos Platz auf jeden Mittelalter-Sampler finden, während das bedrohliche ‘Børnehjem’ alleine von dem schamanistischem Gesang und dem gollumartigen Zwiegespräch mit sich selbst lebt. Beim ersten Mal seltsam, entfaltet es jedoch rasch seine Wirkung und öffnet jene Türen zum Unterbewusstsein, die manchmal besser verschlossen bleiben. Als Bonustrack hat es ‘Death Of Days’ auf das Album geschafft, das generell ruhig ist und auf seinem Höhepunkt auf Akustikgitarren und Ohrwurmrefrain gipfelt, ohne an nachdenklicher Stimmung zu verlieren. Insgesamt kommt „Mareridt“ sehr viel ausgewogener als die vorangegangenen Alben rüber. Der Name des Albums ist Programm und spiegelt sämtlichst verschiedene Facetten eines Albtraums wider; mal bedrohlich, aggressiv, dann melancholisch, hypnotisch und in manchen Momenten voller Hoffnung.

Das Leben geht weiter; es folgen Auftritte, Interviews und auch im privaten Bereich tut sich einiges. Mittlerweile hat Amalie alles gut im Griff und bedankt sich bei Fans für den Zuspruch und bei Hatern für die Feuertaufe, um gestärkt aus allem hervorzugehen. Es folgen der eine oder andere Facebook Post, der Soundschnipsel mit traditionellen Instrumenten zeigt. Auch in Sachen Familie tut sich einiges, denn Amalie wird Mutter und jeder, der Kinder hat, kann nur allzu gut nachvollziehen, was das mit den eigenen Perspektiven und Weltvorstellungen machen kann. Was vorher wichtig oder unmöglich erschien, wird plötzlich aus einer ganz anderen Sichtweise gesehen und mit anderem Antrieb angegangen. So auch das nächste Album, was durchaus überraschen soll.


FOLKESANGE

OK, ich geb´s zu; als ich das Cover zum ersten mal sah, musste ich unweigerlich an Heidi denken. Ob es gefällt oder nicht, oder ob es einem Metal Fan peinlich ist, so ein Cover in seinem Plattenregal sein Eigen zu nennen, lasse ich einmal dahin gestellt. Fakt ist, dass es zur Musik passt und eine extrem schöne Platte geworden ist. Stromgitarren, Black Metal, Doublebass wurden komplett verbannt und durch Geige, Mandoline, Piano und Gitarre ersetzt. Auch Exoten wie Nyckelharpa und eine Lyra kommen zum Zug und lassen gleich ganz andere Assoziationen zu, als die Vorgängeralben. Jetzt dürften Einflüsse wie Clannad und Loreena McKennitt fallen. Vom Black Metal Sektor aus, könnte man noch die „ Kveldssanger“ von Ulver rauskramen, aber „Folkesange“ ist um einiges professioneller und vielschichtiger. Das Folk Album besticht durch seine konstante Atmosphäre und zeigt durch seine kindliche Unschuld vielen Hatern und gesteckten Erwartungen (unbewusst) den Mittelfinger, indem es einfach nur sein Ding durchzieht. Dennoch gibt es auch innerhalb der Scheibe unterschiedliche Stimmungen; so schwingt `House Carpenter ` das Tanzbein, während `Ella` eine schwermütigere Version von Kari Rueslattens Demo Recordings ist. Das schamanistische `Ramun` oder doch eher das eingängige `Harpens Kraft`? Ich kann mich nicht entscheiden, welcher Song mich in Sachen Schönheit am ehesten packt, aber Fakt ist,dass dieses Album so gut wie überraschend ist. Alles ist an seinem rechten Platz, die Songs haben stets einen eigenen Charakter, klingen aber gleichzeitig wie aus einem Guss. Als Familienvater kann ich den musikalischen Schritt verstehen und ziehe gleichzeitig den Hut vor dem Mut und die Authentizität, mit der MYRKUR hier seinen Weg geht.

Diskussionen über den Stil von MYRKUR lassen sich in beliebige Richtungen führen; ist es Black Metal? Ist es Folk? Oder eher doch eine Pagan Richtung? Man muss dem Kind irgendeinen Namen geben und bei MYRKUR drängt sich schon eher die Frage auf: Ist es wichtig? Es werden unterschiedliche Genres bedient und genau da finden Leute immer mehr Zündstoff, um Amalie zu befeuern. Einige werfen ihr vor, sich den Fans durch möglichst viele Stile anzubiedern. Einige hartgesottene Black Metal Anhänger verurteilen ihre Musik als Blasphemie gegenüber der Black Metal Szene, weil sie die kalte Atmosphäre und das kompromisslose Urverständnis mit ihren melodischen Einschlägen verraten würden. Selbst Morddrohungen soll es laut Internet gegen sie gegeben haben. Da stellt sich mir die Frage, inwieweit denn auch andere, fest in der Szene etablierte Bands diesen „Verrat” begangen haben sollen. Haben Abigor den Stil verraten, weil sie Akustikgitarren und Flöten auf der „Orkblut“ genutzt haben? Sind Emperor etwa damit groß geworden, dass sie sich ausschließlich dem alten Burzum Sound gewidmet haben? Ist die „Dance of December Souls“ von Katatonia nicht einmal ansatzweise Black Metal, weil es viele langsame Passagen gibt? Falls diese Argumente nicht helfen, so sollten sich alle Hater einmal das Bandprojekt Storm mit den Album „Nordavind” aus dem Jahr 1995 anhören; dort wurden norwegische Volkslieder mit einem Hauch Eigenromantik vertont und zwar von Satyr Wongraven (Satyricon), Fnriz (Darkthrone) und Kari Rueslatten (The 3rd The Mortal). Das „Fremdgehen“ in andere Gefilde ist also nichts Neues, denn selbst Burzum Anhänger müssen mit elektronischen Alben leben, obwohl in den Anfangstagen ausschließlich gerumpelt wurde. Die Liste könnte endlos weitergehen, aber ich werfe mal Vintersorg und sein Folk Projekt Otyg noch in den Raum, da es sonst den Rahmen sprengen würde.

Meiner Meinung nach haben diese Bands einen gemeinsamen Nenner: alle gehen von einer Basis aus und haben den Mut, sich ohne Rücksicht auf Erwartungen von außen weiter zu entwickeln. Abigor sind ihrem Stil beispielsweise treu geblieben und haben einige Nuancen der Veränderungen geschickt eingewebt. Emperor haben auf dem Zenit ihrer Karriere aufgehört und Katatonia werden mittlerweile in einem Atemzug mit Porcupine Tree und Tool erwähnt. Auch in anderen Genres haben einige Bands den Mut, über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich gleichzeitig im Kern treu zu bleiben. Paradise Lost lieferten beispielsweise mit „Host“ einen denkwürdigen Kniefall vor Depeche Mode ab und Blind Guardian erfüllten sich 2019 den lang gehegten Traum, ihr Orchester Album zu veröffentlichen. Dem gegenüber stehen dann Bands, die seit ihrer Gründung keinen Schritt von ihrem Stil abweichen; bestes Beispiel dafür sind hier wohl Bolt Thrower, die gerade damit eine fest etablierte Fanbase haben, die sie auch nach ihrer Auflösung weiterhin in Ehren halten. Ein anderes Beispiel bilden hier auch Cannibal Corpse, die nicht im Traum auf die Idee kommen würden, ein Album mit experimentellen Techno Beats aufzunehmen. Man weiß halt, was man kriegt und muss keine Angst vor bösen Überraschungen haben. Was also ist es, was die guten Bands von den „schlechten“ unterscheidet? Eher der Mut zur Weiterentwicklung, oder doch lieber der lange Atem, seinen Stil aufrecht zu erhalten?

Das Zauberwort lautet: Authentizität. Neben dem persönlichen Geschmack ist das wohl das Wichtigste, was eine Band ausmacht, die sich in mein Herz gespielt hat. Dabei kann man gerne Gothic, Klassik Rock und Death Metal mischen (Edge Of Sanity), oder auch die kompromisslose Abrissbirne (Dismember) auffahren, Hauptsache es fühlt sich gut an.

MYRKUR hatte den großen Vorteil, dass ich keine Erwartungen hatte und die Band quasi aus dem Nichts den Song ‘Onde Born’ auf den Tisch knallte, der mich sofort in die 90er Jahre Wälder von Ulver „Bergtatt“ katapultierte. Was würde ich dafür geben, nur ein einziges Mal ‘I Troldskog faren vild’ live zu hören? Aber dieser Song ist definitiv eine sehr gute Alternative. Als ich mir das Album gekauft hatte war ich fasziniert von den ersten ruhigen Klängen, die mich an Kari erinnerten. Auch im Verlauf des Albums gibt es so viele Facetten zu entdecken, die mir weiterhin eine Gänsehaut bescheren. Was unterm Strich bleibt ist die Tatsache, dass ich die Entwicklung dieser Band weiterhin sehr interessiert verfolgen werde. Scheuklappen in Sachen Genre im Metal ist in etwa so sinnvoll, wie eine Gitarre ohne Saiten. Daher freue ich mich gleichermaßen auf Bands mit konstantem Stil und Bands wie MYRKUR, die sich mutig weiter entwickeln. Hauptsache, sie sind authentisch, der Rest ist dann Geschmackssache.

/ Sebastian Radu Groß (Chefredakteur NIC – NordMensch in Concerts)