Nach 2017 mit Tears for Beers und 2018 mit Torfrock reisen wir nun das dritte Mal in Folge zum Hafenfest nach Heiligenhafen. Im vergangenen Jahr war es das erste Konzert ohne den am Herz erkrankten Raymond Voß. Für sechs bis acht Wochen sollte damals Sven Berger für das Urgestein aushelfen. Nun ist genau ein Jahr um und die Besetzung ist noch immer so. Offizielle Statements sind nicht zu bekommen. Wurden im letzten Jahr die typischen Raymond-Songs, wie der “Trunkenbold” noch gespielt,  ist die Setlist nun um diese Lieder bereinigt. Das fällt im ersten Moment gar nicht auf, haben die Torfi´s doch genug Hits um einen Abend zu gestalten. Geschätzt 3.000 Leute finden sich auf dem kleinen Hafenvorfeld ein. Auffällig viele Kinder sind heute dabei. Ein Großteil natürlich auch Touristen, die von dem Gratis-Konzert Wind bekommen haben und aus den umliegenden Urlaubsorten nach Heiligenhafen gekommen sind. Klaus Büchner beginnt mit seiner Bassflöte und hat sofort die Zuschauer auf seiner Seite. Seine Mitgröhlhits erschallen fast zwei Stunden lang. Kein Klischee wird ausgelassen. Mit “Rollo”, “Willi”, “Renate”, “Joe”, “Bernhard” und “Karola” und der “Boxer” kommen viele Torfmoorholmer Solosongs. Aber auch die “Bagaluten-Band” geht auf “Butterfahrt” und bekommt “Beinhart” “Revangsche”. Wie schon gesagt, der “Trunkenbold” unterkellert heute nicht Schleswig-Holstein. Auch Gedichte bringt Klaus Büchner im „Hahnebüchner-Outfit“ heute genau so wenig, wie das “pieselnde Reh”. Das kommt dann wieder im Dezember zur 30. Bagalutenwiehnacht. Ich freu mich drauf. Das Team Nordmensch in Concerts wünscht auf diesem Wege “weiterhin Gute Besserung”, Raymond!

Berichterstattung / PhotoCredits: Norbert Czybulka